Windenergie Haßloch Nordwest/Mußbach

Wir beteiligen euch an den großen Projekten in der Vorderpfalz.

Windräder bei Römerberg
Kooperationen

Die bINe hat mit Deutschlands größter Bürgerenergiegenossenschaft Prokon, mit über 40.000 Mitgliedern und 410 Windenergieanlagen, im Januar 2025 eine Kooperationsvereinbarung über den Windpark Haßloch III geschlossen. Die Kooperationsvereinbarung mit Prokon bezieht sich ausschließlich auf die 5 projektierten WEA im Nord-Westen von Haßloch (3 WEA auf Haßlocher Gemarkung und 2 WEA auf Mußbacher Gemarkung). Die Beteiligungshöhe kann max. 20% der Investitionssumme betragen.

Beteiligung

Jede/r Bürger/in kann sich an der bINe mit mind. 100€ oder einem Vielfachen beteiligen und dadurch auch an den Windkraftprojekten in seiner Nachbarschaft! Da die bINe die erste Bürgerenergiegenossenschaft ist, die beim BAFA Invest-Programm förderfähig ist, kann man sich auch mit größeren Summen beteiligen und erhält noch einen staatlichen Zuschuss von 15%! Damit können sich alle Bürger/-innen, im Rahmen Ihrer vorhandenen Mittel, an der dezentralen Energiewende in der Vorderpfalz mit Profit beteiligen!

Vorteile für die Gemeinden
WEA bei Haßloch

Es gibt noch weitere Vorteile, die eine dezentrale Energiewende interessant machen, so der Gemeindeanteil an der Stromumlage in Höhe von 0,2 ct/kWh und die Gewerbesteuereinnahmen. Sollten die beiden schon im August von der Prokon beantragten Windanlagen im Nord-Osten von Haßloch und die 5 projektierten im Nord-Westen von Haßloch in Betrieb gehen, erhalten die Gemeinden im Umkreis von 2,5 km des Standorts der WEA insgesamt ca. 224.000€ je Jahr als Stromumlage (0,2 ct/kWh). Über die geplante Mindestlaufzeit von 20 Jahren wären das insgesamt ca. € 4,5 Mio, die an die umliegenden Gemeinden und zum Großteil an Haßloch ausgeschüttet werden. Außerdem erhält die Standortgemeinde, auf dessen Gebiet das Windrad steht, 90% der Gewerbesteuer und wenn sich der Sitz der Betreibergesellschaft auch in der Standortgemeinde befindet, sogar 100%.

Zusätzlich erhalten die betroffenen Grundstückseigentümer/-innen zwischen 9 bis 18% des Stromerlöses, was zu attraktiven sechsstelligen Pachten führt, die über die Vertragslaufzeit von 20 Jahre oder mehr bezahlt werden. 99 Prozent der Windpark-Fläche stehen weiterhin zur Nutzung zur Verfügung, während Windräder klimaneutralen Strom und neben Profit auch ein grünes Gewissen erzeugen. Je Windanlage fallen nämlich 6400t weniger CO2 an. Zudem ist eine resilientere Energieversorgung gegeben, da 4500 Haushalte mit jeder WEA jährlich versorgt werden können.

Gemeinsam bringen wir die Energiewende in Schwung!

Autor: Uwe Holla, Leiter der Ortgruppe Haßloch und des Teams Windenergie

Nützliche weitere Informationen

Faktencheck zu Umweltauswirkungen von Windenergieanlagen (BUND, NABU)

Argumente für Windenergie: Fakten statt Mythen (BUND)

Außerdem gibt es zurzeit eine Diskussion und Angebote zu Kleinwindanlagen. In dem Video von Breaking Lab wird erläutert, warum sich diese Anlagen nicht lohnen.